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Krebs und Onkogene

Krebs ist eine genetische Krankheit, die durch Defekte in Genen (Mutationen) hervorgerufen wird. Diese Gene kodieren wiederum Moleküle, die eine wichtige Funktion für die Signalübertragung im Körper besitzen. Wenn eine genetische Mutation dazu führt, dass in einem Organ Krebs entsteht, kann derselbe Defekt – unabhängig des histologischen und anatomischen Hintergrundes – ebenso in anderen Organen Krebs verursachen. Die in Krebszellen verwandelten Zellen können sich unbegrenzt vermehren, ohne auf den natürlichen Regulierungsmechanismus im Körper zu achten.

Bei der Entstehung von Tumoren sind die so genannten Onkogene von grundlegender Bedeutung. Bei ihnen handelt es sich um Gene, deren defekte Variante für das Zustandekommen eines pathologischen (krankhaften) Moleküls verantwortlich ist, das eine normale Zelle in eine Tumorzelle verwandeln kann. Es gibt aber auch solche Gene, die die Entstehung von Tumoren hemmen. Diese werden als Tumor-Inhibitoren oder Suppressorgene bezeichnet. Demzufolge kann man zur Veranschaulichung auch sagen, dass die Onkogene das Gaspedal und die Supressorgene die Bremse der Tumorentwicklung darstellen.

Seit 2003 ist das gesamte menschliche Genom bekannt. Durch tumorgenetische Untersuchungen wurden bislang 600 Tumorgene (Onkogene zusammen mit den Suppressorgenen) identifiziert, von denen mehr als 100 der Grund für das Wachstum der häufigsten Tumoren epithelialen Ursprungs wie Lungen-, Darm- und Brustkrebs sind. Dasselbe Onkogen kann auch an der Entstehung von Tumoren an verschiedenen Stellen des Körpers beteiligt sein.

Da diese Untersuchung sehr teuer ist, wird sie momentan nicht als eine Routineuntersuchung angeboten und wird deshalb nur auf besonderes Verlangen hin durchgeführt. Einige Onkogene und deren Mutationen treten in Tumoren häufiger auf, andere wiederum viel seltener und nur mit einer Häufigkeit von 1-2 %. Trotz der sehr geringen Häufigkeit mancher krebsauslösender Gendefekte darf man diese nicht vernachlässigen, da es sicher auch solche Patienten geben wird, bei denen gerade ein seltener Gendefekt, der sogar nur in einem von hundert Fällen vorkommt, den Tumor verursacht. Deshalb lohnt es sich, die Defekte von möglichst vielen Genen gleichzeitig zu untersuchen.

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